Die F2 des SV Merkur 06 Oelsnitz nahm am Hallenturnier in Markneukirchen teil. Gastgeber BC Erlbach stellte mit zwei Teams ein starkes Teilnehmerfeld, das durch Teutonia Netzschkau, SK Kraslice 1 und 2, den VfB Auerbach sowie SK Skalna komplettiert wurde. Trotz guter Ansätze reichte es für Oelsnitz am Ende nur zum undankbaren vierten Platz.
Der Turnierstart verlief vielversprechend. Im ersten Gruppenspiel setzte sich die F2 gegen den BC Erlbach 2 souverän mit 2:0 durch. Beide Treffer erzielte Louis, der seine Mannschaft früh auf die Siegerstraße brachte. Auch im zweiten Gruppenspiel gegen die sehr junge Mannschaft von SK Kraslice 2 zeigte Oelsnitz ansprechende Offensivaktionen und gewann verdient mit 3:1 – erneut war Louis für alle Tore verantwortlich. Die Vorrunde unterstrich damit das vorhandene Potenzial des Teams. Im dritten Gruppenspiel gegen den VfB Auerbach war für Oelsnitz allerdings wenig zu holen. Die Partie ging mit 0:2 verloren, dennoch reichte es aufgrund der vorherigen Ergebnisse für den zweiten Platz in der Gruppe und den Einzug ins Halbfinale.
Dort wartete mit dem BC Erlbach 1 der spätere Turniersieger. Oelsnitz geriet früh in Rückstand und konnte das Spiel trotz guter Ansätze nicht mehr drehen. Ein Distanzschuss von Leon an die Latte stand sinnbildlich für das fehlende Quäntchen Glück und die mangelnde Durchsetzungskraft in den entscheidenden Momenten. Am Ende unterlag die F2 mit 0:2. Im Spiel um Platz drei gegen Teutonia Netzschkau zeigte Oelsnitz schließlich zu wenig Einsatz. Ein früher Rückstand brachte die Mannschaft aus dem Konzept, spielerische Akzente blieben Mangelware. So ging auch diese Partie mit 0:2 verloren.
Am Ende steht ein undankbarer 4. Platz. Die F2 des SV Merkur Oelsnitz hat im starken Teilnehmerfeld jedoch Kampfgeist und Potenzial bewiesen. Gelingt es, in den entscheidenden Momenten konsequenter aufzutreten, kann das Team aus diesem Turnier wichtige Lehren für die kommenden Aufgaben ziehen. (FP)

Für Merkur spielten: Yannis Sperling (Tor) – Leon Gropp, Paul Ittner, Felix Buchheim, Louis Steiner (5), Noah Lippold

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