Mit einem beeindruckenden Gesamtauftritt starteten die Judoka des JV Ippon Rodewisch am Samstag in Chemnitz in die Meisterschaftsrunde der Altersklassen U18 und U21. Die Ergebnisse lassen auf eine erfolgreiche weitere Saison hoffen – sowohl bei den erfahrenen Athleten als auch bei den vielen Sportlern, die erstmals in einer neuen Altersklasse antraten.
U18: Drei Bezirkstitel und viele starke Debüts In der U18 setzte Clara Hübner ein deutliches Ausrufezeichen: Sie dominierte alle ihre Kämpfe und holte souverän den Bezirkstitel. Ebenso erfolgreich präsentierte sich Alexa Pittag, die bei ihrem ersten Einsatz in der neuen Altersklasse direkt Platz 1 erkämpfte.
Auch die Neulinge Sophie Schubert und Hanna Förster zeigten keinerlei Scheu vor der höheren Konkurrenz. Beide gewannen jeweils zwei Kämpfe und belegten Platz 3 bzw. Platz 2.
Bei den männlichen Judokas überzeugte Rico Schneider mit einer kämpferisch starken Leistung und gewann zwei Begegnungen, was ihm den 2. Platz einbrachte. Max Leon Poschen zeigte seine ganze Vielseitigkeit und gewann alle drei Kämpfe souverän – Platz 1.
Max Hoff wurde ebenfalls Bezirksmeister, profitierte jedoch davon, dass in seiner Klasse keine Gegner antraten.
Maximilian Beyer sammelte wertvolle Erfahrung und belegte Platz 5. Er zeigte viel Einsatz, muss jedoch noch weiter in die neue Altersklasse hineinwachsen.
U21: Drei Titel für Rodewisch Clara Hübner, die in beiden Altersklassen startete, gewann gegen ihre einzige Gegnerin zweimal und holte souverän den zweiten Bezirkstitel des Tages.
Nevio Reich überzeugte mit vier klaren Siegen und sicherte sich verdient den 1. Platz. Für Emilie Poppe gab es ebenfalls Gold. In ihrer Gewichtsklasse waren keine weiteren Starterinnen gemeldet, sie gewann jedoch ihren Freundschaftskampf sicher.
Ausblick Der JV Ippon Rodewisch erwischte damit einen hervorragenden Start in die Meisterschaftsrunde. Die Ergebnisse zeigen: Die „alten Hasen“ haben ambitionierte Ziele – und die jungen Sportler, die erstmals in höheren Altersklassen angetreten sind, müssen sich keinesfalls verstecken. Die kommenden Landesmeisterschaften versprechen spannende Kämpfe und gute Chancen für die Rodewischer Athleten.


