Normalerweise schreibe ich von „uns“ oder vom „VFC“ – aber diesmal geht es wohl nicht anders: Ich muss in der Ich-Form schreiben. Völlig überraschend versammelten sich am vergangenen Donnerstag beim Training einige Verbands- und Vereinsvertreter auf unserem Vereinsgelände und überreichten mir die Auszeichnung zum Ehrenamtler des Monats März. Eine Ehrung, die mich ehrlich gesagt tief berührt und mit großem Stolz erfüllt – auch wenn ich das „im Mittelpunkt stehen“ wirklich nicht gernhabe. Zum VFC Adorf bin ich im Jahr 2008 eher zufällig gekommen. Im Rahmen der Stadtmeisterschaft sprach mich damals der Trainer der A-Jugend, Frank Jäger, an, weil er noch einen zweiten Torhüter suchte. Und schon damals konnte ich offenbar schlecht Nein sagen – obwohl ich eigentlich nie geplant hatte, aktiv Fußball zu spielen. 2012 wurde ich dann, mit 19 Jahren, zum Kassenwart des Vereins gewählt. Ein Amt, das ich bis heute mit großer Freude ausübe. Denn ich habe schnell gemerkt: Auch im Hintergrund kann man viel bewegen. Mit der Zeit kamen weitere Aufgaben dazu – Öffentlichkeitsarbeit, Platzpflege, die Organisation von Veranstaltungen.

 

Ich möchte diese Gelegenheit vor allem nutzen, um Danke zu sagen. Danke an alle Wegbegleiter der vergangenen Jahre – an ehemalige Spieler, frühere Vorstände und an alle, die sich irgendwann einmal für den Verein eingesetzt haben. Und natürlich auch an diejenigen, die heute gemeinsam den Weg des VFC Adorf mitgehen. Denn ein paar Jahre im Ehrenamt haben wir ja noch vor uns. Diese Auszeichnung gehört für mich nicht einer einzelnen Person. Sie steht stellvertretend für das, was wir als Verein gemeinsam leisten. Denn eines ist klar: Allein bewegt man nichts. Vielen Dank! (esch)

 

#nurdervfc #sogehtsächsisch