Vogtlandklasse: 16. Spieltag
FSV Bau Weischlitz – SV Merkur 06 Oelsnitz 0:0
Nach dem überraschenden Sieg in der Vorwoche bestätigte Merkur II diese Leistung und konnte dem Aufstiegsaspiranten FSV Bau Weischlitz ein torloses Remis abtrotzen. Auf beiden Seiten agierten die Defensivreihen samt Torhüter fehlerlos, während in der Offensive die Durchschlagskraft sowie zündende Ideen fehlten. 
Doch nach nur wenigen Sekunden hätte dies ganz anders aussehen können. In Minute 1 brannte es im Merkur-Strafraum lichterloh, doch Kapitän Thoß bewahrte seine Mannschaft mit zwei Paraden vor dem frühen Rückstand. Danach fingen sich die Gäste und das Geschehen spielte sich weitgehend zwischen den Strafräumen ab. Die beste Chance für Merkur vergab der aufgerückte Dustin Reich, sein Abschluss aus guter Position landete knapp neben dem Gehäuse. 
Zu Beginn der 2. Hälfte dominierte wieder die Heimelf. Die größte Chance des Spiels bot sich in der 61. Minute für Weischlitz: Nach einer Unachtsamkeit wurde Pohl gut freigespielt, setzte den Ball unter Druck aber über den leeren Kasten. In der Schlussphase wurde es ein offener Schlagabtausch mit Möglichkeiten auf beiden Seiten, doch eine Hundertprozentige sprang für kein Team heraus. Am Ende ein gerechtes Remis in einem Spiel, dass von zwei hervorragenden Abwehrreihen dominiert wurde. Schiedsrichterin Birgit Sickl fuhr mit ihrer kleinlichen, aber einheitlichen Linie gut und bekam viel Lob, auch in zwei kniffligen Strafraumsituationen lag sie richtig. Wir wünschen dem verletzten Weischlitzer sowie unserem “Flixxer” gute Besserung und eine möglichst schnelle Rückkehr auf den Platz.
Merkur II kann mit diesem Punkt gut leben und zufrieden auf den Start in die Rückrunde blicken. 4 Punkte aus 3 Spielen sind absolut in Ordnung und vermutlich war die Packung gegen Jößnitz ein reinigendes Gewitter, dass zur rechten Zeit kam. Nun stehen drei Heimspiele in Folge an. Nächsten Samstag erwarten wir auf dem Kunstrasen im Elstertalstadion den Post SV Plauen, Anstoß wie gewohnt 15:00 Uhr. (MS)
Bild (S. Müller): Einer von zahlreichen aufreibenden Zweikämpfen – hier der wenig später verletzt ausgewechselte Felix Niemann und Kevin Oertel
#sogehtsächsich