Bei den diesjährigen Landesmeisterschaften der unter 14-jährigen vertraten gleich zwei Teams den vogtländischen Kegelsport. Bei den Jungs nahmen die SG Grün-Weiß Mehltheuer sowie der VfB Lengenfeld und bei den Mädchen der SKV Auerbach teil. In Summe hat jeder sächsische Bezirk zwei Startplätze. Ausgetragen wird die diesjährige Meisterschaft in Hagenwerder, dieser kleine Ort liegt südlich von Görlitz direkt an der polnischen Grenze. Mehltheuerer Jungs mit klarem zweiten Platz Am Samstagmorgen starteten die Jungs, die Mehltheuerer traten quasi als Titelverteidiger an. Mit dem letztjährigen Gewinn des Turniers löste man zudem den Startplatz für die deutschen Meisterschaften. Dies war insgeheim wieder das Ziel, jedoch stand mit dem KKV Bautzen 1 (Zusammenschluss von 10 Vereinen aus dem ostsächsischen Raum) vom Papier her wohl der härteste Gegner gegenüber. Dies sollte sich auch bestätigen, denn gegen eine konstant spielende Bautzener Mannschaft (1993) hatte alle anderen Teams klar das Nachsehen. Die grün-weißen Jungs kämpften sich mit 1893 am nächsten vor dem drittplatzierten KKV Bautzen 2 (1884) heran. Für Mehltheuer spielten Rafael Dietzsch (498), Tristan Lamprecht (438), Benedikt Spranger (478) und das Duo Neal-Sky Schuster/Lucas Kolbe (477) ein sehr gutes Spiel und verdienten sich damit die Silbermedaille.
Bitteres Drama bei den Mädels Nach dem Podestplatz der Jungs am Vormittag traten nun am Nachmittag die Keglerinnen in Aktion. Der SKV Auerbach und lediglich vier weitere Teams kämpften von nun an um die Plätze, dabei setzten sich frühzeitig zwei Teams ab: zum Einen erneut der KKV Bautzen 1 und zum Anderen die Vogtländerinnen. Für Auerbach spielen auch zwei Mehltheuerer Mädels, für beide Vereine ist dies ein Gewinn da man jeweils allein keine vollständige weibliche U14 Mannschaft stellen kann. Beide Teams hatten Spitzenergebnisse zu verbuchen und gingen vor der letzten Starterin auf Augenhöhe (kleines Minus von 2 Kegel) ins Rennen. Von nun an begann die Nervenschlacht: zuerst rutschte man etwas ins Hintertreffen, dann lag man auf einmal in Führung und wenige Kugeln vor Schluss trumpfte die Bautzenerin wieder auf. Mit der letzten Kugel glich man aus, sodass das Gesamtergebnis beider Teams identisch war. Was nun? Es muss schließlich einer gewinnen, da es nur ein Ticket für die deutschen Meisterschaften gibt. In solch einem sehr seltenen Fall zählt laut Sportordnung das höhere Abräumerergebnis, welches jedoch die Keglerinnen aus Bautzen erzielt haben. Somit waren die Auerbacher zweiter, bitterer kann man solch ein Turnier nicht verlieren… Mit 1920 erzielten beide Teams ein starkes Ergebnis, dritter wurde Bautzen 2 mit knapp 200 Kegel weniger! Für Auerbach spielten an diesem Tag Samira Mindt (482), Lia Marie Dönitz (431, beide Auerbach), Sunny-Blue Schuster (527 – Einzelbahnrekord!) und Hailey Streit-Rödel (480, beide Mehltheuer). Vervollständigt wurde das Team durch Ersatzspielerin Stella Tröger (Auerbach). Für den vogtländischen Kegelsport sind diese zwei Silbermedaillen eine sehr gute Werbung, alle Mädels und Jungs können stolz auf ihre erbrachten Leistungen sein, auch wenn dies unter Umständen noch ein paar Tage dauern kann.
Bitteres Drama bei den Mädels Nach dem Podestplatz der Jungs am Vormittag traten nun am Nachmittag die Keglerinnen in Aktion. Der SKV Auerbach und lediglich vier weitere Teams kämpften von nun an um die Plätze, dabei setzten sich frühzeitig zwei Teams ab: zum Einen erneut der KKV Bautzen 1 und zum Anderen die Vogtländerinnen. Für Auerbach spielen auch zwei Mehltheuerer Mädels, für beide Vereine ist dies ein Gewinn da man jeweils allein keine vollständige weibliche U14 Mannschaft stellen kann. Beide Teams hatten Spitzenergebnisse zu verbuchen und gingen vor der letzten Starterin auf Augenhöhe (kleines Minus von 2 Kegel) ins Rennen. Von nun an begann die Nervenschlacht: zuerst rutschte man etwas ins Hintertreffen, dann lag man auf einmal in Führung und wenige Kugeln vor Schluss trumpfte die Bautzenerin wieder auf. Mit der letzten Kugel glich man aus, sodass das Gesamtergebnis beider Teams identisch war. Was nun? Es muss schließlich einer gewinnen, da es nur ein Ticket für die deutschen Meisterschaften gibt. In solch einem sehr seltenen Fall zählt laut Sportordnung das höhere Abräumerergebnis, welches jedoch die Keglerinnen aus Bautzen erzielt haben. Somit waren die Auerbacher zweiter, bitterer kann man solch ein Turnier nicht verlieren… Mit 1920 erzielten beide Teams ein starkes Ergebnis, dritter wurde Bautzen 2 mit knapp 200 Kegel weniger! Für Auerbach spielten an diesem Tag Samira Mindt (482), Lia Marie Dönitz (431, beide Auerbach), Sunny-Blue Schuster (527 – Einzelbahnrekord!) und Hailey Streit-Rödel (480, beide Mehltheuer). Vervollständigt wurde das Team durch Ersatzspielerin Stella Tröger (Auerbach). Für den vogtländischen Kegelsport sind diese zwei Silbermedaillen eine sehr gute Werbung, alle Mädels und Jungs können stolz auf ihre erbrachten Leistungen sein, auch wenn dies unter Umständen noch ein paar Tage dauern kann.

