Ein Spiel, das sich nur schwer in Worte fassen lässt. Am Ende gewinnt Adorf mehr als verdient, auch wenn sich an diesem Tag – neben den vier Torschützen – noch weitere Beteiligte in den Mittelpunkt spielen wollten. Der VFC begann klar spielbestimmend und zeigte selbst auf dem holprigen Platz zu Beginn einige zielgerichtete Angriffe. Einen davon konnte der Plauener Torhüter in der 5. Minute nur mit einem eindeutigen Handspiel außerhalb des Strafraums unterbinden. Zur Verwunderung aller gab es dafür lediglich Gelb, obwohl der Ball nach der Aktion sogar im Netz zappelte. Die Reaktion von Adorf folgte prompt: das 0:1 durch den direkt anschließenden Freistoß. Franzky stand goldrichtig und konnte den abgeklatschten Ball über die Linie schieben. In der Folge häuften sich auf beiden Seiten mehr als fragwürdige Schiedsrichterentscheidungen, sodass sich leider kein wirklicher Spielfluss entwickelte. Aus dem Nichts stand plötzlich die Lok vor dem Adorfer Tor und konnte in der 24. Minute ausgleichen. Es blieb der einzige Plauener Torabschluss an diesem Tag. In der 63. Minute dezimierte sich Adorf, als Ahnert mit Gelb-Rot vom Platz gestellt wurde. Ob berechtigt oder nicht, bleibt dahingestellt. Dennoch blieb der VFC weiterhin klar spielbestimmend und drängte auf die erneute Führung. Nachdem in der 76. Minute auch ein Plauener Spieler vom Platz flog – auch hier wäre wohl eine dunkelgelbe Karte angemessener gewesen – spielte nur noch Adorf. Folgerichtig fiel in der 83. Minute das 1:2 durch Stavenow. Den Deckel drauf machte Gärtner in der 92. Minute per berechtigtem Foulelfmeter. Danach folgten weitere unschöne Szenen eines Plauener Spielers, die keiner weiteren Kommentare bedürfen. So steht am Ende ein verdienter Sieg in einem umkämpften, teils hart geführten Spiel. Nächste Woche geht es zuhause gegen Lauterbach weiter. (esch)

 

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