Reichenbacher FC – Merkur Oelsnitz 5:0 (1:0)
Merkur bot am Freitagabend auf dem Reichenbacher Kunstrasen gegen den Tabellenvierten der Sachsenliga eine Stunde lang eine couragierte Leistung und ließ nur wenige Chancen der Gastgeber zu. Man hätte sogar in Führung gehen können doch einen Schuss von Manolo Pieschel lenkte Keeper Böttcher um den Pfosten. Danach verwandelte Lange einen Foulstrafstoß zur 1:0-Pausenführung. Als die Kräfte bei den Gästen nachließen, traf der RFC zwischen der 63. Und 77. Minute durch Süß (3) und Schmelzer noch viermal. Trotz der am Ende klaren Niederlage, gewann das Trainerduo Häußler/Buschner wichtige Erkenntnisse und dürfte nicht unzufrieden sein. Beide wissen, dass Ergebnisse in der Vorbereitung eine untergeordnete Rolle spielen. Und das dürfte auch für das Sonntagsspiel gelten.
Merkur Oelsnitz – SpVgg Saalestadt 3:0 (0:0)
Am Sonntag gelang Merkur gegen die Gäste aus Schwarzenbach an der Saale nach dem 2:2 gegen Crossen und der Niederlage in Reichenbach der erste Testspielsieg. Der Tabellenzehnte der Bezirksliga Oberfranken erwies sich als guter Vorbereitungsgegner und hielt vor der Pause gut dagegen, obwohl Oelsnitz die besseren Chancen hatte. Nachdem Seitenwechsel ließen nach der gestrigen Trainingseinheit in einem Fitnessstudio die Kräfte bei der SpVgg nach und Merkur kam zu drei Toren. Der eingewechselte Anthony Liebisch traf wohl mit seiner ersten Ballberührung mit einem sehenswerten Schuss zur Führung (52.). Zehn Minuten später folgte dann das schönste Tor. Manolo Pieschel traf aus über 20 Metern mit einem Freistoß, den man besser nicht schießen kann. Und erneut zehn Minuten später erzielte Andreas Knoll das 3:0. Nach einer Balleroberung fast an der Eckfahne wurde der Torschütze in zentraler Position mustergültig angespielt und hatte leichtes Spiel. Am kommenden Sonntag empfängt Merkur zum nächsten Test mit dem VfB Empor Glauchau II den Tabellendritten der Westsachsenliga/Kreisoberliga. (stwi)
Bild von J. Geigenmüller: Auch in der Abwehr wurde Merkur, hier bei einem Freistoß der SpVgg Saalestadt, gefordert. Torhüter Simon Görtz, er hielt diesmal für Toni Lohse, konnte seinen Kasten sauber halten.
#sogehtsächsich

