Zu Gast bei den Keglern des SKC Kleeblatt Berlin traten die Kegler der SG Grün-Weiß Mehltheuer das erste Punktspiel im neuen Jahr an. Die Berliner stehen aktuell in der Tabelle auf dem vorletzten Rang, sodass dieses Spiel für die Mission Klassenerhalt ein großer Schritt sein kann. Ein Punktgewinn auf der schwierig zu spielenden Anlage an der alten Försterei ist somit nicht zwingend garantiert, auch wenn die Tabelle etwas anderes widerspiegelt. Auf solch einer Bahn älteren Semesters muss man auch erst einmal zurecht kommen… Weite Reise wurde belohnt Mit drei siegreichen Duellen und dem höheren Gesamtergebnis gelang den Vogtländern dann der große Wurf, sodass man letztendlich die zwei zu vergebenden Tabellenpunkte in die Heimat mitnehmen konnte. Auch wenn zu Beginn der beste Mehltheuerer Thomas Großer (582) keinen Punkt einfahren konnte, das Ergebnis ist für die Bahn als stark einzustufen! Die Mannschaftspunkte für die Grün-Weißen holten Stefan Großer (562), Alexander Kelz (581) und Daniel Höring (542). Zitterpartie um den Sieg Im Laufe des Schlussdurchganges wurde dann immer klarer, dass man mindestens mit einem Unentschieden Berlin verlassen wird. Höring erkämpfte sich auf den letzten Würfen seinen sicher geglaubten Mannschaftspunkt wieder zurück nachdem sein Gegenüber noch einmal mit einer starken Schlussbahn auftrumpfte. Nach einer äußerst spannenden Schlussphase standen nach einem fairen Spiel zudem zwei gute Mannschaftsergebnisse auf dem Tableau, mit 3370:3316 erspielten sich die Mehltheuerer das bis dato beste Teamergebnis auf der Berliner Bahn in der laufenden Saison. Die ausgeglichene Mannschaftsleistung war heute wohl einmal mehr der Schlüssel zum Erfolg. In zwei Wochen findet dann das nächste Spiel gegen den nächsten Konkurrenten im Kampf um den Klassenerhalt statt, Grün-Weiß empfängt dann den Tabellennachbarn Blau-Weiß Loburg aus Sachsen-Anhalt.

